Bariloche
Bariloche ist das wichtigste Fremdenverkehrszentrum
des Patagoniens. Es liegt am südlichen Ufer des azurblauen
Sees Nahuel Huapi und im Nationalpark Nahuel
Huapi und 770 m über dem Meerespiegel.
Es ist eine der schönsten Städte
des Patagoniens. Im Osten liegt die trockene
Steppenlandschaft und die Hochebene mit
den Weiden, und im Westen sind die Seen,
Täler, Wälder, Gletscher und der
spektakuläre See Nahuel Huapi am Fusse
der imposanten Anden, und der subtropischen
Regenwald der Selva Valdiviana. Um Bariloche kennen zu lernen, haben wir
3 bestimmte Reisepläne ausgearbeitet:
STADTZENTRUM, KLEINE RUNDFAHRT UND DER MYRTENWALD
UND DIE INSEL VICTORIA.
Das Stadtzentrum zeichnet sich durch das
Rathaus (Centro Cívico) aus. Es ist
der traditionelleste Ausgangspunkt. Seine
Gebäude wurden aus Stein und Holz errichtet.
Es ist eine alpenländische Architektur,
die im dem Mittelalter inspiriert wurde.
Die Stadt hat auch seinen im Neo-Gotik Stil
Dom „Nuestra Señora de Nahuel
Huapi“, seinen Hafen „Puerto
San Carlos“, wo man die Schiffahrten
auf dem See Nahuel Huapi unternimmt, und
die Hauptstraße Mitre, wo man Einkaufsbummel
macht.
Der zweite Reiseplan ist “KLEINE RUNDFAHRT”
(“CIRCUITO CHICO”). Es ist eine
kleine 62 km Rundfahrt, auf der wir die
bekanntesten Sehenswürdigkeiten der
näheren Umgebung von Bariloche besuchen.
Die Rundfahrt beginnt und endet in Bariloche.
Unterwegs können wir das Ufer des Sees
Nahuel Huapi und andere Seen, Halbinseln
und Berge kennen lernen: wie zB: Park Cerro
Viejo, Drahtseilbahn von Cerro Otto, Cerro
Campanario, Colonia Suiza, die Insel Huemul,
Bucht López und das Hotel Llao Llao.
Der dritte und letzte Reiseplan ist DER
MYRTENWALD UND DIE INSEL VICTORIA. Sie sind
die zwei beste Naturschätze des Sees
Nahuel Huapi, die wir mit einer Schiffahrt
auf dem See kennen lernen können. In
der Halbinsel von Quetrihué befindet
sich der Myrtenwald. Er ist der einzige
Wald in der Welt, der diese Art von Bäume
hat. Im Wald gehen wir auf einem 600 m Rundweg.
Unterwegs können wir diese rotrindigen
Bäume betrachten, die bis über
18 m hoch und mehr als 300 Jahre alt erreichen
können.
Hier gibt es auch Coihues und Zypressen.
Die Insel Victoria ist mit 3700 Hektar die
großte Insel des Sees Nahuel Huapi.
Sie hat drei Gebiete: zwei Teile sind unbetretbar
(Norden und Süden). Das Zentral-Teil
kann man nur besuchen. Hier gibt es verschiedene
Arten von Bäumen wie zB. Birken, Eschen,
Eukalypten und Kiefer. Die Fauna ist besonders
artenreich und hat verschiedene Arten von
Vögel wie der patagonische Specht,
der große Kaburé, uzw.
NATIONALPARK NAHUEL HUAPI
Dieser Nationalpark umfasst ein riesiges Areal von 705.000 Hektar. Wegen seiner artenreichen Flora und Fauna schutzt dieser Park das wichtigste Gebiet des Nordwestpatagoniens. Durch diese unterschiedlichen Klima und Geographische-unterschiede sind seine Gebiete gut markiert:
1) Hochanden: Sie liegen mehr als 1600 m über dem Meerespiegel. Die unfruchtbaren Böden, die niedrigen Temperaturen, die starken Winde und Schneefälle erlauben keine gute Entwicklung der Vegetation und lassen nur kleine zerstreuten Pflanzen wachsen. Hier leben der Anden-Kondor und der Huemul, der auch "Südandenhirsch" heißt, und unter Naturschutz steht wie andere vom Aussterben bedrohte Tierarten, die in dieser Region kommen um ein günstiges Klima und Lebensraum zu suchen. Der im Winter aufgehäufte Schnee geht (in diesem Teil des Parks) in die Gletscher, Bächer, Seen und Lagunen über.
2) Regenwald: Weiter südlich liegt der Regenwald, der Bergabhänge und Täler hat. Das gemässigte Klima mit häufigeren Regenfällen lässt hier gigantische, uralte Bäume wie Coihue und Lenga wachsen, die dichte Wälder gestalten. In trockenen Gebieten sind andere Baumarten wie Zypressen und Ñires anzutreffen. In diesen Wäldern finden viele Tierarten einen Lebensraum, wie z.B. der Zwerghirsch Pudú, der schwierig zu sehen ist, und zahlreiche Vogelarten, wie z.B. der Schwarzspecht, der Chucao und der Papagei Austral, die leicht zu sehen sind.
3) Übergangswald (Bosque de Transición): Dieses Gebiet zeichnet sich durch seine Mischung von Wälder und trockenen Weiden aus. Die Anden-Zypresse ist häufig anzutreffen. Hier gibt es mehr Tierarten als in dem Regenwald wegen dem Steppengras und dem Wald, die zwei verschiedene Lebensraum gestalten.
4) Steppenlandschaft: Die starken Winde und die geringen Niederschläge lassen nur eine halbwüstenartige Vegetation wachsen. Hier sind Guanacos, Füchse, Raubtiere, Reptilien und Nagetiere zu beobachten. Sie finden hier einen günstigen Lebensraum.
San Martín de Los Andes und die Sieben Seen
In einem Tal zwischen Bergen liegt San Martín de los Andes am Ufer des Sees Lácar. Dieses Fremdenverkehrszentrum bietet eine Reihe von Ausflugsmöglichkeiten. Seine eigentümliche Bauweise erinnert an den alpenländischen Stil oder Schweizer Chalets. Dieser Ort verfügt über sehr gute Hotels.
In der Nähe liegt CERRO CHAPELCO, eines der wichtigsten Wintersportzentren Argentiniens. Es wurde 1970 gegründet. Seine 140 Hektar Skipisten liegen 1200 m über dem Meerespiegel. Der aus Gletscherursprung See Lácar ist der erste See Argentiniens, der in den Pazifischen Ozean mündet.
Sieben Seen
Zwischen San Martín de los Andes und San Carlos de Bariloche liegt die Route der sieben Seen, die zwischen herrlichen Gebirgen, Wasserfällen, riesigen Bäumen und Gewässern verläuft. Entlang der Route finden wir wunderschöne Seen wie z.B.: MELIQUINA, MACHONICO, HERMOSO, VILLARINO, FALKNER, TRAFUL und ESPEJO. Unterwegs treffen wir ein kleines Bergdorf, das ein echtes Naturparadies ist: VILLA TRAFUL. Wegen Beschaffenheit des Sees Traful kommen hier sehr häufig Fischer. Es zeichnet sich durch seine fabelhaften Landschaften aus.
Villa La Angostura
Dieses Bergdorf liegt zwischen Bergen und am Ufer des Sees Nahuel Huapi. Zwischen Bariloche und San Martín de los Andes finden wir diesen wunderschönen Ort auf der Route der Sieben Seen. Dieses Bergdorf wurde bereits 1934 gegründet. Es zeichnet sich durch seine Alpenarchitektur, seinen kleinen Hafen, Wälder und Landschaften.