Buenos
Aires ist die wichtigste Stadt Argentiniens
und belegt den zehnten Platz in der Einwohnerstatistik
der Welt. Sie war Handelszentrum zur Zeit
der spanischen Kolonie, da sie den wichtigsten
Hafen hatte, der in den Atlantische Ozean
mündete. An diesem Hafen landeten die
europäischen Schiffe.
HeutzuTage ist diese Stadt noch ein internationales
Handels- und Fremdenverkehrszentrum. Die
Stadt umfasst ein Areal von 200 Km2. Ihre
natürliche Grenze sind der Río
de la Plata („Silberfluss“)
und der Riachuelo („Flüsschen“).
Das Klima ist gemässigt und feucht.
Ihr historisches Zentrum zeigt die Kontraste
der Stadt mit ihren monumentalen Kirchen
und ihren vielen wiederaufgebauten alten
Gebäuden.
Vier Reisepläne zeigen das historische
Zentrum von Buenos Aires.
Die erste Rundfahrt beginnt in der Altstadt.
Sie ist die historische und politische Achse
der Stadt. Von Plaza de Mayo bis Plaza Congreso
lernen wir den spanischen Barockstil und
die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
kennen, wie z.B.: den Cabildo (das Rathaus
aus der Kolonialzeit), die neoklassizistische
Kathedrale, die Casa Rosada (das Regierungsgebäude),
die Nationsbank und die lange Avenida de
Mayo mit ihren repräsentativen Bauten
von der Jahrhundertwende verbindet die Plaza
de Mayo mit der Plaza Congreso, wo der Kongresspalast
liegt. Er gilt als eines der größten
und aufwendigsten Bauwerke Argentiniens.
Die
zweite Rundfahrt ist das Herz der Stadt.
Es heisst „La City“ mit den
Plazas San Martín und Lavalle und
das Finanz-Zentrum auf der Straße
Florida. Mit ihrer imposanten Architektur
ist die Plaza San Martín von europäischen-Stil-Palästen
umgeben. Und die Plaza Lavalle führt
uns zu der lebendigen, legendären Straße
Corrientes und zu der breiten Avenida “9
de Julio”, auf der sich das bekannte
Obelisco erhebt.
Die dritte Rundfahrt ist die SPUREN DER
VERGANGENHEIT. Unweit von Zentrum liegen
„La Manzana de las Luces“ und
das Künstlerviertel San Telmo. Sie
sind die ältesten Stadtviertel von
Buenos Aires. Sie zeichnen sich durch ihre
reiche Architektur und den Bohemestil aus.
In seinen engen, leicht ansteigenden Straßen
mit altem Kopfsteinpflaster kann man kleine
Passagen, geschmackvoll eingerichtete kleine
Restaurants und Cafés, Galerien und
Theater, Antiquitätenläden und
am Sonntag einen Antiquitätenmarkt
auf der Plaza Dorrego besuchen. „La
Manzana de las Luces“ befindet sich
in dem Stadviertel von Monserrat. Im 19
Jahrhundert lebten hier die gesellschaftliche
Elite von Buenos Aires. Hier gibt es noch
traditionelle Kirchen, Künstlerische
und historische Museen.
Die vierte Rundfahrt ist COSTANERA SUR UND
PUERTO MADERO. Das ist die neue und restaurierte
Buenos Aires am Rande des Zentrums. In den
letzten Jahren sind die alten Lagergebäude
am nahen Hafen restauriert worden. HeutzuTage
gibt es hier viele eleganten Geschäfte
und Restaurants und in der Nähe liegt
das Naturschutzgebiet.
Puerto Madero ist der alte Hafen von Buenos
Aires. Die 100 Jahre alten roten Backsteingebäude
wurden restauriert. HeutzuTage ist das ein
neues Stadtviertel, das das Zentrum mit
dem Costanera Sur verbindet. Es hat vier
Docks und große Lagerhäuser im
britischen Stil, zwei Museen auf dem Wasser
und der alte Ort, wo millionen Einwanderer
landeten. Am Costanera Sur kann man den
alten Balneario Sur (Südlichen Badeort)
besuchen: seine Boulevards, seine Gebäude
mit den Ornamenten, die Promenaden und den
Laubengang. |