Humahuaca
Auch Humahuaca ist ein traditionelles Dorf der Schlucht dass im XVI Jh. enstanden ist. Es liegt am Ufer des Río Grande inmitten einer hohen Berglandschaft. Bis Ende des XIX Jh. War dieses Dorf das wichtigste Kolonial Wirtschafszentrum des Alto Perú.
Eindrucksvoll ist das Monument zur Erinnerung an die Unabhängigkeit und das Museum für Folklore, in dem der Besucher einen Eindruck vom Brauchtum und Lebensgewohnheiten der Menschen erhält.
Auf dem Markt nahe der Eisenbahnstation verkaufen die Coya Frauen alle möglichen Waren, besonders Heilkräuter, Webereiwaren, Felle, Silbergeschirr und Holzschnitzereien. Die Strassen von Humahuaca sind sehr eng und die Häuser mit ihren Ecktüren und ihren grünen Patios sehr malerisch. Wichtig ist das Karnevalfest, das jedes Jahr hier sehr entusiaistisch gefeiert wird. Bunte Masken und Anzüge und verschiedene Rituale werden auf dem Fest vorgeführt.
Purmamarca
Der Name bedeutet auf Quetchua, Dorf des Löwes und auf Aimará, "Dorf der unberührten Erde".
Purmamarca befindet sich auf 2275 m Hóhe und ist im Norden vom Río Purmamarca und im Süden von den farbigen Bergen die die Schlucht von Purmamarca bilden umgeben.
Das kleine Dorf wirkt besonders schön weil es auf der Base des Cerro de los Siete Colores (Berg der Sieben Farben) gelegen ist. Verschiedene Sedimente haben sich hier abgestet und bilden ein einzigartiges Farbenspiel. Die Bauten stammen vom XVII Jh. Die alte Kirche wurde 1648 aus adobe gebaut.
In diesem Gebiet werden heute noch vorkolumbianische Bräuche und Feste gefeiert. Sehr wichtig ist für die Einwohner das Fest der Pachamama (Mutter Erde) das jedes Jahr gefeiert wird um die Mutter Erde zu preisen. Auch die Musik die bei disen Festen gespielt wird und die mit typischen Instrumenten der Region gespielt wird, spielt bei diesen Festen eine wichtige Rolle.
Tilcara
Tilcara erhält seinen Namen vom Inidanerstamm der einst hier lebte. Es wurde 1586 gegründet. Tilcara ist eine malerische Ortschaft und birkt ausserdem ein sehr interessantes Pucará (Wehrdorf) der Eingeborenen, das teilweise wiederaufgebaut worden ist.
Es diente wahrscheinlich zum Schutz gegen die Invasionen der Inkas. Ein Ausflug bis zur Garganta del Diablo ist sehenswert. Hier hat man einen einzigartigen Ausblick auf die ganze Schlucht.
Huacalera
In der kleinen Kirche die im XVIII Jh. gebaut wurde, findet man heute noch die alten Gemälde die von der Cuzco Schule in Perú stammen. In der Nähe von Huacalera gibt es eine Stelle die den "trópico de capricornio" markiert und eine alte Sonnenuhr die die Ureinwohner des Gebietes gebaut haben. Das Dorf befindet sich auf 2.642 m Höhe.
Tumbaya
Hier lebten vor der Eroberung der Spanier, die Omaguacas Indianer. Die kleine Kirche wurde 1796 gebaut. Sie ist aus adobe, (luftgetrockneter Lehmziegel) mit Fenstern und Türen, sowie Dachgebälk aus Kakteenholz wie das für die meisten Gotteshäuser dieser Baumarmen Gegend typisch ist. Im innerem der Kirche sind typische alte Gemälde der Gegend zu sehen. Sehr traditionell ist das fest das der Jungfrau de la Merced gewidmet ist und am 24 September gefeiert wird. Dabei wird jedes Jahr ein grosser Markt eröffnet in dem Regionalprodukte ausgetauscht werden.